• Biodiversitätsmonitoring Schweiz

Berichte und Publikationen


Nachstehend sind die wichtigsten Publikationen im Zusammenhang mit dem BDM aufgeführt. Die meisten lassen sich als PDF herunterladen.

15 Jahre Tagfaltermonitoring im BDM Schweiz 2019

Seit 2003 werden im Biodiversitätsmonitoring Schweiz (BDM) die Tagfalter auf 450 Flächen von einem Quadratkilometer systematisch erfasst. Somit liegen nun drei vollständige Erhebungsperioden von jeweils 5 Jahren vor. Dieses kleine Jubiläum wurde zum Anlass genommen, die aktuellen Bestandstrends für die überwachten Arten in einem Bericht zu präsentieren. Daneben sind auch die Nachweiskarten, die Höhenverbreitung sowie die Phänologie dargestellt. Die Zusammenstellung richtet sich in erster Linie an die Feldmitarbeitenden, als Wertschätzung für ihre unermüdliche und engagierte Arbeit, welche die Grundlage für diese und diverse weitere Auswertungen bildet. Doch auch die Besucherinnen und Besucher der BDM-Website sollen von dem attraktiv aufgemachten Produkt profitieren: Ein PDF kann hier heruntergeladen werden.

Methodenbericht 2014

Eine 2014 erschienene Publikation fasst das Konzept des BAFU-Programms auf leicht verständliche und umfassende Weise zusammen.

Wissenschaftliche Publikationen

Liste der wissenschaftlichen Publikationen zum Herunterladen (Stand: Dezember 2020)

Erster Lagebericht 2006
Der Lagebericht «Zustand der Biodiversität in der Schweiz» fasst Erkenntnisse aus dem Biodiversitätsmonitoring Schweiz nach fünf Erhebungsjahren zusammen. Stand: Mai 2006

Der Bericht ist nicht mehr verfügbar
Zweiter Lagebericht 2009
Nach acht Jahren intensiver Forschungstätigkeit präsentiert das BDM seinen zweiten detaillierten Bericht zur biologischen Vielfalt in der Schweiz. Der Bericht greift dabei auf Daten aus der Zweiterhebung zurück und wartet daher mit ersten Trends zur Entwicklung der Artenvielfalt auf.

Der Bericht ist nicht mehr verfügbar.
BDM-Facts Nr. 1: Klimaerwärmung verändert die Vielfalt

Eine Analyse aufgrund von BDM-Daten zeigt, wie sich die Tagfaltervielfalt in der Schweiz verändert, sollten die Temperaturen wie prognostiziert bis ins Jahr 2050 um 2 Grad steigen. Der Lagebericht "Zustand der Biodiversität in der Schweiz" fasst Erkenntnisse aus dem Biodiversitätsmonitoring Schweiz nach fünf Erhebungsjahren zusammen.

Stand: Mai 2006

BDM-Facts Nr. 2: Unsere Verantwortung liegt in den Alpen

Die Schweiz trägt für jene Arten eine besondere Verantwortung, deren Verbreitungsgebiet zu einem grossen Teil in der Schweiz liegt. Wie eine Auswertung der Daten des Biodiversitätsmonitorings Schweiz (BDM) zeigt, werden solche Arten gehäuft in den Alpen nachgewiesen.

Stand: Oktober 2011

BDM-Facts Nr. 3: Stickstoffeintrag aus der Luft verändert Vielfalt

Die Mengen an Stickstoff, die aus der Luft abgelagert werden, überschreiten auf rund 58 Prozent der Landesfläche die kritischen Belastungsgrenzen der betroffenen Lebensräume. Das Verteilungsmuster, nach dem der Stickstoff deponiert wird, stimmt gut mit demjenigen der mittleren Nährstoffzeigerwerte der Vegetation überein.

Stand: Dezember 2011

BDM Facts 4: Spuren des Klimawandels in der Vegetation?

Auswertungen der BDM-Daten zeigen, dass typische Gebirgspflanzen ihre Verbreitung in noch höhere Lagen ausgedehnt haben. Generell dringen wärme-liebende Gefässpflanzenarten in bisher kühlere Gebiete vor.

Stand: März 2012

BDM Facts 5: Hotspots der Tagfalterdiversität

Trockenwiesen gehören zu den besonders wertvollen Lebensräumen für viele Tagfalterarten. Dies zeigt eine Untersuchung des BDM, die Gebiete mit einem sehr grossen Tagfalterreichtum mit dem Inventar der Trockenwiesen und -weiden verglich.

Stand: August 2012

BDM Facts 6: Unterschiedlicher Wandel der Pflanzenvielfalt

Neue Untersuchungen mit BDM-Daten legen nahe, dass sich die Pflanzenvielfalt je nach Ökologie der Arten unterschiedlich entwickelt. So ist beispielsweise mit einem Zuwachs von ursprünglich nicht einheimischen Pflanzenarten zu rechnen, da die Klimaerwärmung sowie die wachsende Siedlungsfläche diese Artengruppen begünstigen. Im Gegensatz dazu ist von einem Rückgang des Reichtums einheimischer Arten auszugehen – bei ihnen wirken sich Klimaerwärmung und Veränderungen der Landnutzung negativ aus.

Stand: Juni 2013


 

Methodenbericht

Eine 2014 erschienene Publikation fasst das Konzept des BDM auf leicht verständliche und umfassende Weise zusammen.

Methodenbeschriebe

BDM-Feldmitarbeitende finden hier die ausführlichen Methodenbeschriebe für die Feld- und Laborarbeit. Die Dokumente stehen auch für interessierte Fachleute zur Verfügung.